Das Periodensystem der Elemente, das die meisten Chemiebücher abbilden, ist ein Spezialfall. Denn bei dieser tabellarischen Übersicht der chemischen Elemente, die auf Dmitri Mendelejew und Lothar Meyer zurückgeht, und den Ansätzen anderer Chemiker, die Elemente zu organisieren, handelt es sich um unterschiedliche Darstellungsformen einer verborgenen Struktur der chemischen Elemente. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Mathematik in den Naturwissenschaften und der Universität Leipzig in einer aktuellen Arbeit. Der mathematische Ansatz der Leipziger Wissenschaftler ist sehr allgemein und kann je nach Ordnungs- und Klassifikationsprinzip viele untersch...
Über den Kaukasischen Luchs (Lynx lynx dinniki) ist sehr wenig bekannt. Es ist eine Unterart des Eurasischen Luchses, die in der Türkei, dem Kaukasus und dem Iran vorkommt. Um grundlegende Daten zur genetischen Vielfalt und zum Verhalten zu gewinnen, sammelten Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) mehrere Jahre lang Luchs-Proben in Anatolien und analysierten diese. Die Ergebnisse demonstrierten eine unerwartet hohe genetische Vielfalt der anatolischen Luchse und lieferten trotz der räumlichen Isolation wenig Hinweise auf Inzucht.

Die Daten zeigten zudem, dass die Weibchen ihr Leben nahe ihres Geburtsortes verbringen, während die Männc...
Zwei Wissenslücken sind geschlossen: Die Vakuolen von Pflanzenzellen lassen sich elektrisch erregen, und der Ionenkanal TPC1 ist daran beteiligt. Die Funktion dieses Kanals, der auch beim Menschen vorkommt, war bisher unbekannt.

Vieles läuft im Organismus einer Pflanze nicht anders ab als beim Menschen: In Getreide, Mais und Co. verständigen sich die Zellen und Gewebe ebenfalls durch elektrische Signale. Aus der jeweiligen Form und Frequenz der Signale beziehen die Pflanzen unterschiedliche Informationen. Sie reagieren damit zum Beispiel auf Hitze und Kälte, auf zu hohe Lichtintensitäten oder auf Fraßfeinde.

Frisst etwa eine Raupe das Blatt einer Wildpflanze an, schickte ...
Das Erbmolekül DNA ist womöglich viel früher entstanden als bislang angenommen. Chemiker um Oliver Trapp zeigen einen einfachen Reaktionsweg, wie es aus einfachen Bausteinen auf der frühen Erde hat hervorgehen können.

Wie kam das Leben auf die Erde? Es ist dies eine Frage, die sich bislang allenfalls in Teilen beantworten lässt. So viel ist klar: Vor der biologischen Evolution, die die Vielfalt des Lebens auf dem Planeten hat entstehen lassen, muss es eine chemische Evolution gegeben haben. Aus einfachen Vorläufermolekülen, die auf unter den präbiotischen Bedingungen auf der frühen Erde leicht verfügbar waren, haben sich zufällig die ersten Moleküle bilden können, die In...
Auf dem Weg zu neuartigen, kompakten Teilchenbeschleunigern hat ein Forscherteam von DESY und der Universität Hamburg einen wichtigen Meilenstein erreicht: Mit ultrastarken Laserpulsen ist es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelungen, besonders energiereiche Blitze im Terahertz-Bereich zu erzeugen, die eine scharf definierte Wellenlänge besitzen. Terahertz-Strahlung soll eine neue Generation von Teilchenbeschleunigern ermöglichen, die auf einen Labortisch passen.

Das Team um Andreas Maier und Franz Kärtner vom Hamburger Center for Free-Electron Laser Science (CFEL) präsentiert seine Ergebnisse im Fachblatt „Nature Communications“. CFEL ist eine gemeinsame Einrich...
Ein Forscherteam aus Jülich hat eine neue Methode entwickelt, mit der man die elektrischen Potenziale einer Probe atomgenau vermessen kann. Mit etablierten Verfahren war es bisher kaum möglich, die elektrischen Potenziale, die sich in der unmittelbaren Nähe einzelner Moleküle oder Atome ausbilden, quantitativ zu erfassen. Das neue Verfahren der Raster-Quantenpunkt-Mikroskopie, das die Wissenschaftler gemeinsam mit Partnern weiterer Einrichtungen in der Fachzeitschrift Nature Materials vorgestellt haben, könnte neue Möglichkeiten eröffnen für die Chipfertigung oder für die Charakterisierung von Biomolekülen wie der DNA.

Die positiven Atomkerne und negativen Elektronen, aus de...
Einige Teile der Erbinformationen vieler Mikroorganismen liegen auf Plasmiden vor. Dabei handelt es sich um genetische Elemente, die lediglich aus einem DNA-Ring bestehen und sich selbständig vervielfältigen können. Die meisten Bakterien verfügen über solche Plasmide, da sie ihnen die Aufnahme neuer Erbinformationen ermöglichen. Dies geschieht durch den sogenannten horizontalen Gentransfer: Bei diesem Prozess versorgen Plasmide Bakterienzellen mit neuem genetischen Material, auch über die Grenzen anderer Bakterienarten hinweg. Dies erlaubt es Bakterien, sich schnell und flexibel an geänderte Umweltbedingungen anzupassen, was insbesondere für bakterielle Krankheitserreger von Vorteil...
Weil bestimmte Anteile der Zelle, die eine Übersetzung der Erbsubstanz enthalten, vom Zellkern in einen anderen Teil der Zelle wandern, werden sie vom Zugriff von Zellmaschinen, den sogenannten Spleißosomen, geschützt. Geschieht dies nicht, ist die gesamte Zelle in Gefahr und es können Krebs und neurodegenerative Krankheiten entstehen. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen und der Universitätsmedizin Göttingen haben den zugrundeliegenden Mechanismus in der Zelle aufgezeigt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Cell Reports erschienen.

(pug) Menschliche Zellen unterteilen sich in einen Zellkern, der die Erbsubstanz in Form von DNA enthält, und das Zellplas...
Als unsere Sonne ein noch junger Stern war, bildete sich um sie herum eine kreisende Scheibe aus Gas und Staub. Mit der Zeit klumpte Staub zusammen. Es bildeten sich Brocken, die mit anderen kollidierten, sich dabei deren Masse einverleibten und weiterwuchsen. Aus solchen Brocken entstanden die heutigen Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars, aber auch hunderttausende von Asteroiden, die zwischen Mars und Jupiter den Asteroiden-Hauptgürtel bilden. Zu den grössten bekannten Asteroiden des Hauptgürtels zählen der Zwergplanet Ceres und der Asteroid Vesta.

Durch Kollisionen zwischen Asteroiden wurden immer auch Trümmer ins All geschleudert, die als Meteoriten auf die Erde nied...
Mit der Revision der  DIN EN ISO/IEC 17025 in 2018 wurden auch die allgemeinen Anforderungen an Kalibierscheine aktualisiert. Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) hat die Regelungen zur Darstellung von Kalibrierergebnissen auf Kalibrierscheinen neu gefasst und am 12. Juni veröffentlicht.
Ab sofort ist das Dokument "Darstellung von Kalibrierergebnissen und die Verwendung der DAkkS-Kalibriermarke" (71 SD 0 025)  auf d...
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