Einem Wissenschaftlerteam des Helmholtz Zentrums München ist ein weiterer Schritt gelungen, um Pflanzen für zukünftige Herausforderungen gegen steigenden Druck durch Krankheitserreger zu rüsten und somit zu besseren Ernteerträgen beizutragen. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit haben. Bedingt durch den Klimawandel wird der Krankheitsdruck auf Kulturpflanzen steigen. Daher ist es von größter Bedeutung, die pflanzliche Immunität zu verstehen und Wege zu finden, Pflanzen gegen Krankheiten zu stärken. Die Arbeit der Forschenden wurde kürzlich im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

Ähnlich wie bei Tieren und Menschen "er...
Der Nutzen von Symbiose – also das Zusammenleben unterschiedlicher Arten zum wechselseitigem Vorteil – birgt noch immer viele offene Fragen. Ein internationales ForscherInnenteam um die Mikrobiologin Silvia Bulgheresi von der Universität Wien hat herausgefunden, dass sich bei gewissen Bakterienarten sogar die Organisation der DNA nach ihrem Wirt ausrichtet – ähnlich einer Kompassnadel, die immer nach Norden zeigt. Die Ergebnisse erscheinen aktuell in der Fachzeitschrift "Current Biology".

Jeder vielzellige Organismus ist von Mikroben bedeckt. Bis dato gab es jedoch keine Studien darüber, ob und wie sich das Besiedeln von Tieren (und Menschen) durch diese Mikroorganismen auf d...
Die Kommission für neue Minerale der „International Mineralogical Association“ (IMA) erkennt eine Entdeckung, die Dr. Alexandre Raphael Cabral in seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Clausthal gemacht hat, einstimmig an. In der Grube Roter Bär bei St. Andreasberg im Harz hatte er ein bis dahin unbekanntes Mineral identifiziert, das nun als Roterbärit weltweit in die mineralogischen Verzeichnisse aufgenommen wird.

„Ein neues Mineral zu entdecken, ist für einen Mineralogen eine wunderbare Sache, denn es kommt nicht alle Tage vor. Bisher sind rund 5500 Mineralarten bekannt, jährlich kommen weltweit etwa 50 neue dazu“, sagt Professor Bernd Lehmann, Fachgebiet...
Nachdem die Forschungsgruppe um Michael Bau, Professor für Geowissenschaften an der Jacobs University Bremen, Kontrastmittel-Gadolinium weltweit bereits in vielen Flüssen und auch im Trinkwasser einiger deutscher Städte nachweisen konnte, wurde sie jetzt auch in Nahrungsmitteln fündig. In Cola-Getränken aus Restaurants bekannter Fast-Food-Ketten in Berlin, Düsseldorf, Essen, Karlsruhe, München und Dresden konnte das Kontrastmittel-Gadolinium jetzt identifiziert werden. Gadolinium kommt insbesondere bei radiologischen Untersuchungen in der Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz.

Die gemessenen Konzentrationen sind nach aktuellem Wissensstand nicht gesundheitsgefährdend, je...
Nachdem die Forschungsgruppe um Michael Bau, Professor für Geowissenschaften an der Jacobs University Bremen, Kontrastmittel-Gadolinium weltweit bereits in vielen Flüssen und auch im Trinkwasser einiger deutscher Städte nachweisen konnte, wurde sie jetzt auch in Nahrungsmitteln fündig. In Cola-Getränken aus Restaurants bekannter Fast-Food-Ketten in Berlin, Düsseldorf, Essen, Karlsruhe, München und Dresden konnte das Kontrastmittel-Gadolinium jetzt identifiziert werden. Gadolinium kommt insbesondere bei radiologischen Untersuchungen in der Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz.

Die gemessenen Konzentrationen sind nach aktuellem Wissensstand nicht gesundheitsgefährdend, je...
Strukturbiologen enthüllen atomare Struktur und Regulationsmechanismus des Stoffwechselenzyms Transhydrogenase – Erste Veröffentlichung von Daten auf Basis eines neuen Kryo-Elektronenmikroskops am IST Austria

Das Enzym Transhydrogenase spielt eine wesentliche Rolle in der Regulierung metabolischer Prozesse bei Menschen und Tieren. Fehlfunktionen des Enzyms können schwerwiegende Krankheiten nach sich ziehen. Mithilfe eines top-modernen Kryo-Elektronenmikroskops am Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) gelang es Strukturbiologen erstmalig, die atomare Struktur des Enzyms abzubilden und seine Arbeitsweise zu analysieren. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Natur...
Ein Team internationaler Forscherinnen und Forscher hat Werkzeuge katalogisiert, mit denen Pflanzen krankheitsverursachende Mikroben erkennen und bekämpfen. Die Ergebnisse wurden nun in der internationalen Fachpublikation Cell veröffentlicht und stellen einen bedeutenden wissenschaftlichen Fortschritt für die Pflanzenbiologie dar. Sie liefern wichtige Erkenntnisse für die Bekämpfung gefährlicher Pflanzenkrankheiten, die eine erhebliche Bedrohung für die Lebensmittelsicherheit weltweit sind.

Genau wie Tiere und Menschen sind auch Pflanzen auf Immunsysteme angewiesen, die ihnen dabei helfen, auf Angriffe durch pathogene Mikroben, wie zum Beispiel Bakterien und Pilze, zu reagieren...
Wie gut ist die Luft, die wir atmen? Verlässliche und aktuelle Informationen dazu gibt es ab sofort in der kostenlosen und werbefreien Android- und iPhone-App „Luftqualität“ des Umweltbundesamtes (UBA). Die App stellt stündlich aktualisierte Daten für die gesundheitsgefährdenden Schadstoffe Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid und Ozon zur Verfügung. Die Daten stammen von über 400 Luftmessstationen aus ganz Deutschland. Ein Luftqualitätsindex, der von „sehr gut“ bis „sehr schlecht“ reicht, informiert zudem auf einen Blick über die Luftqualität an jeder Station. Je nach Wert gibt die App Gesundheitstipps für Aktivitäten im Freien. Auch der Empfang von Warnhinweisen kann ...
In der frühen Erdgeschichte blieb der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre für rund zwei Milliarden Jahre lang so niedrig, dass sich kein Leben an Land entwickeln konnte. Forscher aus London haben zusammen mit Prof. Dr. William F. Martin vom Institut für Molekulare Evolution der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) nun in einem einzelnen Enzym, der sogenannten Nitrogenase, einen möglichen Grund für diese lange Stagnation der Evolution erkannt. Ihre Theorie stellen sie in der Zeitschrift ‚Trends in Plant Science‘ vor.

Freier Sauerstoff, der für Menschen, Tiere und Pflanzen überlebensnotwendig ist, kam auf der frühen Erde nicht vor. Die Atmosphäre bestand vornehmlich a...
Einem Forschungsteam vom Fachbereich Chemie der Universität Hamburg ist es gelungen, die Struktur eines speziellen Proteins zu analysieren, mit dessen Hilfe Bakterien lebenswichtiges Eisen aufnehmen. Das Team unter der Leitung von Prof. Henning Tidow vom Exzellenzcluster „CUI: Advanced Imaging of Matter“ berichtet im Journal eLife über seine Ergebnisse, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung neuer Antibiotika spielen könnten.

Eisen ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Menschen benötigen Eisen, um den roten Blutfarbstoff zu bilden, doch auch Bakterien benötigen Eisen, um zu überleben. Um Eisen aufzunehmen, verwenden viele Bakterien spezielle eisenbindende Molekü...
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