Bakterielle Sporen speichern Informationen zur individuellen Wachstumsgeschichte ihrer Vorläuferzellen und verfügen somit über ein „Gedächtnis“, das die verschiedenen Phasen des Lebenszyklus von Bakterien miteinander verbindet. Dies hat ein interdisziplinäres Forscherteam um Dr. Ilka Bischofs vom BioQuant-Zentrum der Universität Heidelberg in einer aktuellen Studie gezeigt. Das „Gedächtnis“ der Sporen könnte für das Auftreten verschiedener Anpassungsmerkmale von Mikroben verantwortlich sein. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht.

„Um mit schwankender Nährstoffverfügbarkeit zurechtzukommen, können viele Bakterien ...
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat am 13. Dezember 2017 im Bundesgesetzblatt die Akkreditierungsstellengebührenverordnung (AkkStelleGebV) veröffentlicht. Die neue Verordnung wird am 1. Juli 2018 in Kraft treten und von diesem Zeitpunkt an die Grundlage für die Gebührenberechnung der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) sein.

Die DAkkS hat hierzu für Sie wichtige Fragen und Antworten zur neuen AkkStelleGebV zusammengestellt – unterteilt in sechs Themenkomplexe.


Den Artikel finden Sie unter:

https://www.dakks.de/neue-akkstell...
Sie gehören zu den ältesten Organismen der Erde und spielen eine wichtige Rolle in vielen Ökosystemen der Erde. Dennoch ist es nach wie vor schwierig, Fossilien zweifelsfrei als Blaualgen zu identifizieren. Grund dafür ist ihre unauffällige Karbonathülle. Ein Masterstudent der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun eine Methode entwickelt, die bei der Zuordnung helfen kann.

Die meisten Organismen, die einst auf der Erde gelebt haben, sind ausgestorben. Nicht nur einzelne Arten, sondern ganze Artenfamilien und übergeordnete Gruppen von Spezies sind für immer verschwunden und hinterlassen oft nur sehr wenige Informationen über ihr Leben und ihre Biolo...
Nicht nur beim Menschen lässt das Gedächtnis mit zunehmendem Alter nach. Auch Tiere entwickeln eine altersabhängige Gedächtnisschwäche, so auch die Fruchtfliege Drosophila melanogaster. Im mittleren Lebensalter zwischen 30 und 40 Tagen zeigen die Insekten Defizite beim mittel- und langfristigen Geruchsgedächtnis. Aber auch das kurzfristige Orientierungsgedächtnis leidet unter Altersschwäche, fanden Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) heraus. Wie sie feststellten, steht ein Protein, das bei der Alzheimer-Krankheit eine wichtige Rolle spielt, in seiner natürlichen Funktion ebenfalls bei Drosophila im Zentrum des Geschehens.

Fruchtfliegen können sich...
Bei einem Ausbruch der Legionärskrankheit ist es wichtig, so schnell wie möglich die genaue Quelle zu finden, um weitere Infektionen zu verhindern. Bisher dauert es Tage, bis eine genaue Analyse vorliegt. Forschende der Technischen Universität München haben nun einen Schnelltest entwickelt, der dies in rund 35 Minuten kann.

Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, die beim Menschen eine lebensgefährliche Lungenentzündung auslösen können. Sie vermehren sich in warmem Wasser. Über Kühltürme, Verdunstungs-Rückkühlanlagen und Warmwassersysteme können sie in die Luft gelangen.

Die gefährlichste Spezies unter den knapp 50 Legionellen-Arten ist ein Subtyp von Legio...
Ein internationales Forscherteam hat ein neues Anti-Krebs-Protein entdeckt. Das Protein namens LHPP verhindert, dass sich Krebszellen in der Leber ungebremst vermehren. Zudem eignet es sich als Biomarker für die Diagnose und Prognose von Leberzellkrebs. Dies berichten Forscher unter der Leitung von Prof. Michael N. Hall vom Biozentrum der Universität Basel in «Nature».

Die Häufigkeit von Leberkrebs, auch bekannt als Leberzellkarzinom, nimmt stetig zu. In der Schweiz hat sich die Zahl der Erkrankungen in den letzten zwanzig Jahren nahezu verdoppelt. Da diese Krebsart meist erst spät entdeckt wird, die Leber also schon stark geschädigt ist, stehen die Chancen auf Heilung schlecht...
Die Europäische Weltraumagentur ESA hat das Weltraumobservatorium ARIEL als neue Exoplanetenmission mit geplantem Start im Jahr 2028 ausgewählt. Das Institut für Astrophysik der Universität Wien ist maßgeblich an der Mission beteiligt. ARIELs Ziel ist es, fundamentale Fragen zur Entstehung und Evolution von extrasolaren Planetensystemen zu beantworten. Während ihrer vierjährigen Mission wird ARIEL 1.000 Planeten in der Umlaufbahn um andere Sterne beobachten und die chemische Zusammensetzung von Planetenatmosphären untersuchen.

ARIEL wurde in einem internationalen Konsortium von über 60 Instituten aus 15 ESA-Mitgliedsstaaten, darunter Österreich, entwickelt. Der Leiter der Ö...
Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben eine neue Funktionsweise von Lebendimpfstoffen entdeckt. Moleküle, die nur von lebenden Erregern gebildet werden, werden vom Immunsystem erkannt und lösen daraufhin eine schützende Immunantwort aus. Die neuen Erkenntnisse könnten dazu beitragen, Impfstoffe effektiver und sicherer zu machen. Veröffentlicht wurde die Studie im Fachjournal Nature Immunology*.

Das Grundprinzip einer Impfung besteht darin, das Immunsystem des Körpers mit einem vorher unbekannten Krankheitserreger bekannt zu machen. Auf diese Weise trainiert, kann das Immunsystem später bei einer echten Infektion schnell und erfolgreich den Erreger be...
Moderne Mobiltelefone, ausgestattet mit leistungsfähigen Kameras, Prozessoren und Grafikkarten, können technisch wesentlich mehr als nur schöne Schnappschüsse liefern. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) präsentieren in einem Artikel im Fachjournal PLOS ONE das Smartphone als kompaktes Hochleistungsmikroskop. Mittels trainierter neuronaler Netzwerke liefert das System in kurzer Zeit Bilder von biologischen Proben, für die bisher teure und große Laboraufbauten nötig waren. Die Forscher hoffen mit dem preiswerten Mikroskop, besonders in Entwicklungsländern Lücken in der medizinischen Diagnostik zu schließen oder es für Bildungszwecke i...
Ras-Proteine sind molekulare Schalter, die in unserem Körper entscheiden, ob und wann Zellen sich teilen. Ist ihre Funktion gestört, können sich zum Beispiel Tumore bilden. Weitere Details des An- und Ausschaltens konnte ein Forscherteam um Prof. Dr. Klaus Gerwert vom Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) dank kombinierter Methoden ermitteln und somit die Hypothese bestätigen, dass der Bindungspartner von Ras im gebundenen Zustand keine Wasserstoffatome an den Phosphaten enthält. Das renommierte Journal of Biological Chemistry widmet dem Bericht über diese Arbeit seinen Titel vom 16. März 2018.

Wie Krebs entstehen kann

Ras-Proteine funktionie...
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