Die Praxis von Dienstleistungsunternehmen, neben deren handwerklichen Serviceleistungen zu Trinkwasserinstallationen auch die Probenahme nach Trinkwasserverordnung (TrinkwV) durchzuführen und lediglich die Untersuchungen dann an ein akkreditiertes Labor zu vergeben, hat eine gerichtliche Bewertung erfahren. Als Konsequenzen könnten Anpassungen der Befunde der Untersuchungsstellen erforderlich sein. Darauf weist der Deutsche Verband Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) hin.


Den ganzen Artikel finden Sie unter:

http://www.vup.de/artikel.php?t...
Für Bluttransfusionen benötigen Krankenhäuser einen ausreichenden Vorrat an roten Blutkörperchen. Um sie haltbar zu machen, werden diese kryokonserviert, also eingefroren. Als Frostschutzmittel eignen sich am besten natürliche Stoffe, da sie nicht aufwändig aus dem Blut entfernt werden müssen. Ein internationales Wissenschaftler-Team konnte jetzt nachweisen, dass das natürliche Frostschutzmittel Trehalose durch die Anwesenheit von mineralischen Nanopartikeln (Apatit) in die Blutzellen geschleust werden kann. Damit eignet sich das Verfahren für die klinische Praxis. Welcher Mechanismus dabei wirksam wird, haben unter anderem Physiker der Universität des Saarlandes erforscht.

...
Chemiker der Ruhr-Universität Bochum haben einen neuen Weg gefunden, um pulverförmige Katalysatoren stabil auf Elektroden zu befestigen. Das war bislang ein Problem, wenn sich die Elektroden während der chemischen Reaktion bei starker Gasentwicklung in einer alkalischen Lösung befanden. Die neue Technik könnte zum Beispiel für die Wasserstoffproduktion interessant sein. Das Team um Dr. Corina Andronescu, Stefan Barwe und Prof. Dr. Wolfgang Schuhmann vom Bochumer Zentrum für Elektrochemie berichtet in der International Edition der Zeitschrift Angewandte Chemie.

„Bei der Synthese von Katalysatoren möchte man Nanopartikel herstellen, um eine möglichst große Oberfläche zu erh...
Der Körper von Ameisen und anderen Insekten ist von einer dünnen, wachsartigen Schicht bedeckt, die sie vor dem Austrocknen schützt und die vor allem bei sozialen Insekten dem Austausch von Informationen dient, beispielsweise um Feinde von Nestgenossen zu unterscheiden. Wegen ihrer doppelten Funktion ist diese Hautschicht nicht nur lebensnotwendig, sie ist außerdem so einzigartig, dass sie wie ein Fingerabdruck als eindeutiges Erkennungs- und Bestimmungsmerkmal für eine Insektenart dienen kann. Selbst nahe verwandte Arten können anhand dieser Schicht unterschieden werden. Verantwortlich dafür ist ihre Zusammensetzung aus kutikulären Kohlenwasserstoffen, die ein spezifisches chemische...
Mitochondrien, am besten bekannt für ihre Rolle als Zellkraftwerke, erfüllen viele lebensnotwendige Funktionen. Das Wissen über die genaue Proteinzusammensetzung sowie über die Funktionen einzelner Proteine ist wichtig, um grundlegende Prozesse der Zellbiologie und Krankheiten, die durch zelluläre Defekte verursacht werden, zu verstehen. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Freiburg, Homburg und Rehovot/Israel unter der Leitung von Prof. Dr. Bettina Warscheid, Prof. Dr. Nikolaus Pfanner und Prof. Dr. Nils Wiedemann hat im Modellorganismus Bäckerhefe zahlreiche neue mitochondriale Proteine mit unbekannter Funktion entdeckt, gezählt und bestimmt. Die...
Nanopartikel, kleiner als das menschliche Haar, können ganz unterschiedliche Eigenschaften und damit vielseitige Anwendungsmöglichkeiten haben. Die jeweilige Funktion hängt vor allem von der Größe der Partikel ab. Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe, darunter Mitglieder des Forschungsschwerpunktes Nanowissenschaften und Oberflächenforschung und des Exzellenzclusters Entzündungsforschung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), hat eine Methode entwickelt, um Partikel aus Zinkperoxid maßgeschneidert herzustellen.

So können sie gezielt Einfluss auf ihre Eigenschaften nehmen, wie zum Beispiel die Schädigung von Krebszellen. Erste Ergebnisse, die jetzt in der Fac...
Aus dem unerschöpflichen Rohstoff Lignin, der als Bestandteil vieler Pflanzen in grossen Mengen anfällt, lassen sich theoretisch Treibstoffe und andere wichtige Substanzen für die Industrie gewinnen – bislang aber nicht effizient genug. Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI und der ETH Zürich haben nun eine Methode gefunden, die bis dato unsichtbaren Zwischenprodukte der bei dieser Umwandlung genutzten katalytischen Reaktionen zu identifizieren. Dadurch lassen sich Herstellungsverfahren in Zukunft gezielter verbessern. Die Studie erscheint in der neusten Ausgabe des Fachjournals Nature Communications.

Wie praktisch und umweltfreundlich es doch wäre, wenn man Treibstoff gan...
Die Leistung von mikrobiellen Brennstoffzellen steigt erheblich, wenn die stromerzeugenden Bakterienzellen mit einem leitfähigen Polymer beschichtet werden.

Manche Mikroorganismen können unter anaeroben Bedingungen Strom erzeugen. Auf diese Fähigkeit greift man bei der mikrobiellen Brennstoffzelle zurück, die besonders für Klärwerke interessant ist. Ein Schwachpunkt ist dabei die nach wie vor unbefriedigende Energiedichte. Wissenschaftler aus Singapur und China präsentieren jetzt eine unkonventionelle Lösung: Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, kann man lebende, elektroaktive Bakterien mit einem leitfähigen Polymer beschichten und somit die Leistungsfähig...
Das beinahe unverändert vererbte Y-Chromosom ermöglicht die Rekonstruktion der männlichen Abstammungslinie. Beim Pferd ist die Variabilität jedoch so gering, dass väterliche Abstammungen bislang nicht genetisch nachvollziehbar waren. Nun gelang es einem Team der Vetmeduni Vienna erstmals die Verwandtschaftsbeziehungen der Hengstlinien moderner Pferderassen zu entschlüsseln. Die väterlichen Vorfahren fast aller modernen Pferderassen sind lorientalischen Ursprungs. Das Y-Chromosom spiegelt somit den enormen Einfluss der modernen Pferdzucht, die vom starken Einsatz orientalischer Hengststämme geprägt ist, auf die heutigen Pferderassen wider. Die Studie wurde in Current Biology veröffe...
Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben das Eiweiss entdeckt, das natürliche embryonale Stammzellen befähigt, sämtliche Körperzellen zu bilden. Bei in Zellkulturen gezüchteten embryonalen Stammzellen ist dieses Alleskönnerpotenzial eingeschränkt. Dieses Wissen wollen die Wissenschaftler nutzen, um grosse Knochenbrüche mit Stammzellen zu behandeln.

Weil Stammzellen das Potenzial haben, sich in die verschiedenen Zelltypen des Körpers zu entwickeln, gelten sie als biologische Alleskönner. Doch für die Mehrzahl der Stammzellen greift diese Bezeichnung zu weit. So können erwachsene Stammzellen etwa bei Verletzungen zwar Zellen in ihrem Gew...
Seite 7 von 58

Fortbildungen

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.