Ras-Proteine sind molekulare Schalter, die in unserem Körper entscheiden, ob und wann Zellen sich teilen. Ist ihre Funktion gestört, können sich zum Beispiel Tumore bilden. Weitere Details des An- und Ausschaltens konnte ein Forscherteam um Prof. Dr. Klaus Gerwert vom Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) dank kombinierter Methoden ermitteln und somit die Hypothese bestätigen, dass der Bindungspartner von Ras im gebundenen Zustand keine Wasserstoffatome an den Phosphaten enthält. Das renommierte Journal of Biological Chemistry widmet dem Bericht über diese Arbeit seinen Titel vom 16. März 2018.

Wie Krebs entstehen kann

Ras-Proteine funktionie...
Entwickler von Bosch und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben Neutronen eingesetzt, um das Befüllen eines Lithiumionen-Akkus für Hybridautos mit Elektrolytflüssigkeit zu analysieren. Ihr Experiment zeigte, dass die Elektroden unter Vakuum doppelt so schnell benetzt werden wie unter Normaldruck.

Einer der kritischsten und zeitlich aufwändigsten Prozesse in der Batterieherstellung ist das Befüllen der Lithiumionen-Zellen mit Elektrolytflüssigkeit nachdem die Elektroden in die Batteriezelle eingebaut wurden. Während das Befüllen selbst nur wenige Sekunden dauert, warten Batteriehersteller oft mehrere Stunden lang, um sicher zu gehen, dass die Flüssig...
Ein Zellprotein namens TRPM7 übernimmt bei der Verklumpung der Blutplättchen im Zuge der Blutgerinnung vermutlich eine wichtige Doppelfunktion. Das konnten Wissenschaftler des Rudolf-Virchow-Zentrums und des Klinikums der Universität Würzburg nun in einer aufwändigen Studie zeigen. Ihre Ergebnisse könnten dazu beitragen, die Behandlung von Thrombosen, Herzinfarkten oder Schlaganfällen zu verbessern.

So entwickelten Mäuse, bei denen das TRPM7 nur eine seiner beiden Funktionen erfüllte, nach einem Schlaganfall deutlich geringere Hirnschädigungen. Die Arbeit ist im Journal „Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology“ erschienen und wurde von den Herausgebern als Lei...
Parasiten gibt es nicht nur im Pflanzen- und Tierreich. Sie sind auch ein Teil von uns selbst. Unser Erbgut enthält Unmengen kleiner Abschnitte, die sich auf unsere Kosten vervielfältigen können. Diese sogenannten Transposons werden deshalb auch als parasitische DNA bezeichnet. Oliver Weichenrieder vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen will den Kopiervorgang der Transposons genauer verstehen. Nicht nur, weil sie Krankheiten auslösen können, sondern auch weil sie möglicherweise ein wichtiger Motor der Evolution sind.

Die Essenz seiner Forschungsarbeit ist winzig und glitzert wie feiner Diamantenstaub. Oliver Weichenrieder schiebt eine Plastikplatte mit kl...
Einem interdisziplinären Team der Universität Basel ist es erstmals gelungen, steuerbare künstliche Organellen erfolgreich in die Zellen lebender Zebrafischembryonen einzuschleusen. Der innovative Ansatz, künstliche Organellen als Zell-Implantate zu nutzen, verspricht neue Perspektiven bei der Behandlung verschiedener Krankheiten, wie die Autoren in ihrer Veröffentlichung in «Nature Communications» berichten.

In den Zellen höherer Lebewesen erfüllen Organellen wie der Zellkern oder die Mitochondrien verschiedene lebensnotwendige Funktionen. Im Verbund mit dem Swiss Nanoscience Institute (SNI) und dem NCCR Molecular Systems Engineering arbeitet die Gruppe um Professor Dr. Corn...
Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) wird ab dem 1. April 2018 auch für die regelmäßigen Überwachungsbegutachtungen Vorschüsse erheben. Gleichzeitig will die DAkkS bei allen Akkreditierungsvorgängen den Zeitpunkt der Zahlungsaufforderung näher zum Termin der Vor-Ort-Begutachtungen verschieben. Laut DAkkS entspricht das einem vielfach von Konformitätsbewertungsstellen geäußerten Wunsch.

Hintergrund: Die Akkreditierungsstelle erhebt für ihre sogenannten „individuell zurechenbaren öffentlichen Leistungen“ Vorschüsse bis zur Höhe der voraussichtlich entstehenden Gebühren und Auslagen. Die im hoheitlichen Bereich nicht gewinnorientierte arbeitende DAkkS will sich s...
Jeden Tag bildet der Körper aus den Stammzellen des Knochenmarks Milliarden neuer roter Blutkörperchen. Ist dieser Prozess gestört, kann eine ernsthafte Erkrankung die Folge sein. Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Harvard Medical School haben nun das Verständnis für die Bildung der Blutzellen erweitert. Die Einsichten in die molekularbiologischen Grundlagen könnten wegweisend für die Therapie bestimmter Krankheitsformen der Blutarmut sein. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse der Studie jetzt in der Fachzeitschrift Cell*.

Selbst bei einem inzwischen gut verstandenen Prozess wie der Blutbildung, gibt es noch einige Aspekte, die wissenschaftlich nicht...
Der Schwerkraft trotzen: Ein besonderes Proteingemisch im Futtersaft von Bienen hilft dabei, das Überleben der Königinnenlarven zu sichern. Das hat aber weniger mit der Ernährung der Tiere zu tun als mit Statik. Durch ihre speziellen Eigenschaften verhindern die Proteine, dass die großen und schweren Larven aus ihren Zellen fallen. Wie dies auf molekularer Ebene bewerkstelligt wird, haben Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) herausgefunden. Ihre Studie erscheint in der international renommierten Fachzeitschrift "Current Biology".

Bienenköniginnen haben während ihrer Entwicklung ein Problem: Da sie besonders groß werden, können die Larven nicht in den ...
Über 7.600 Menschen sterben nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), weltweit jeden Tag an arbeitsbedingten Unfällen oder Krankheiten - das sind über 2,78 Millionen pro Jahr. Die Belastung durch Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten ist sowohl für Arbeitgeber als auch für die Gesamtwirtschaft erheblich und führt zu Verlusten durch vorzeitige Pensionierungen, Personalmangel und steigende Versicherungsprämien.

Um dieses Problem zu bekämpfen, hat die Internationale Organisation für Normung ISO die neue Norm ISO 45001 entwickelt und am 12.03.2018 veröffentlicht. Sie soll dabei helfen, diese Belastung zu reduzieren, durch Bildung eines Rahmens zur Verbesserung ...
 Forscher des Universitätsklinikums Freiburg finden Mechanismus, mit dem im Mausmodell Alzheimer-typische Veränderungen reduziert werden konnten / Dafür klären sie die epigenetische Steuerung von Immunzellen des Gehirns / Studie im Fachmagazin Immunity

Durch das gezielte Ausschalten zweier Gene lässt sich das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit aufhalten und die kognitive Leistung verbessern. Das haben jetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Freiburg bei Mäusen gezeigt, die Alzheimer-ähnliche Veränderungen des Gehirns aufwiesen. Die Forscher veränderten das Erbgut von Immun-Fresszellen im Gehirn, den sogenannten Mikrogliazellen. Dadurc...
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