Das ultimative Ziel aller tierischen und pflanzlichen Arten auf unserem Planeten ist die Fortpflanzung. Um Nachkommen zu sichern, werden von der männlichen Seite oftmals gewaltige Mengen an Spermazellen produziert. Während diese Strategie die Wahrscheinlichkeit für eine Befruchtung erhöht, birgt sie gleichzeitig das Risiko, dass eine Eizelle mit mehr als einer Spermazelle verschmilzt. Dieser als Polyspermie bezeichnete Prozess ist bei Tieren und Menschen in der Regel tödlich. Auch Pflanzen bilden für die Reproduktion Eizellen und Spermazellen. In einem vom European Research Council (ERC) geförderten Projekt konnte eine Arbeitsgruppe der Universität Bremen jetzt erstmals zeigen, dass ...
Zentrale Vorhersagen von GSI-Wissenschaftler zur Entstehung schwerer Elemente wie Gold und Platin im Universum sind nun astrophysikalisch beobachtet worden. Erstmals konnten Gravitationswellen von verschmelzenden Neutronensternen nachgewiesen werden. Damit rückt auch das künftige Beschleunigerzentrum FAIR noch stärker in den wissenschaftlichen Fokus, da dort Bedingungen für weitere Forschungen rund um Neutronensterne simuliert werden können.

Am 16. Oktober hat ein internationales Team von Wissenschaftlern, darunter Mitglieder der Kollaborationen am Gravitationswellen-Observatorium LIGO in den USA und am Gravitationswellen-Detektor Virgo in Italien sowie mehrerer astronomischer Gr...
Das Phänomen der Heterosis bezeichnet die Mehrleistung von Nachkommen im Vergleich zu ihren Eltern. Ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) zeigte für Weizen, dass Heterosis vor allem davon abhängt wie Gene miteinander interagieren.

Der Kampf gegen den Hunger droht sich zu verschärfen: Die Getreideproduktion steigt zu langsam, um die Weltbevölkerung in Zukunft ernähren zu können. „Weizen deckt etwa ein Fünftel des Kalorienbedarfs der Menschheit und ist somit eine der bedeutendsten Kulturpflanzen. Angesichts des Bevölkerungsanstiegs ist die Entwicklung leistungsstarker Sorten erforderlich, doch die Ertragszuwächse stag...
WissenschafterInnen um Tetyana Milojevic von der Fakultät für Chemie der Universität Wien sind auf der Suche nach einzigartigen "Biosignaturen", die Mikroben überall hinterlassen – auch auf synthetisch hergestellten extraterrestrischen Mineralien. Diese erforscht die Biochemikerin und Astrobiologin in einer eigenen "Mars-Farm", wo sie die Interaktion zwischen dem Archaeon Metallosphaera sedula und Gesteinsformen, wie sie am Mars vorkommen, beobachtet. Die Mikroben sind in der Lage, die Metalle zu oxidieren und in ihren Stoffwechsel aufzunehmen. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal "Frontiers in Microbiology" publiziert.

Am Institut für Biophysikalische Chemie an der U...
 Viele Wirkstoffe wie Antibiotika, Immunsuppressiva oder Mittel gegen Krebs stammen aus dem Stoffwechsel von Mikroorganismen. Diese produzieren oft ganze Stoffgemische, deren natürliche Funktion bisher kaum bekannt ist. Auf der Suche nach natürlichen Vorbildern für neue Arzneistoffe haben Biotechnologen und Bioinformatiker der Goethe-Universität nun zusammen die Stoffgemische zweier verwandter Bakterienarten untersucht.

„Wir vermuten, dass die Produktion von Naturstoffen für das Leben von Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilzen wichtige Funktionen besitzt. Wenn wir diese verstehen würden, gelänge es vermutlich häufiger, eine verwandte Anwendung für diese Substanzen z...
Die Bausteine des Lebens sind nur wenige millionstel Millimeter groß. Sie bilden im Inneren unserer Körperzellen dreidimensionale Strukturen, über die sie ihre speziellen Funktionen ausüben. Weil Fehler in diesen winzigen Strukturen Ursache für Krankheiten sein können, ist die Vermessung dieser Strukturen wichtig. Moderne fluoreszenzmikroskopische Methoden, zum Beispiel die STED-Mikroskopie, leisten hierbei wichtige Beiträge. Sie stoßen allerdings oft an ihre Grenzen, wenn es darum geht, schnelle Veränderungen zu erkennen oder zu beobachten, was in tiefen Gewebeschichten passiert. Göttinger Forschern ist es nun gelungen, die Auflösung in der Fluoreszenzmikroskopie zu verdoppeln, o...
Mit dem körpereigenen Infektionsmarker Procalcitonin lässt sich der Einsatz von Antibiotika bei Infektionen gezielt steuern. Die Antibiotikatherapie wird verkürzt, aber auch ihre Nebenwirkungen und die Mortalität nehmen ab. Dies berichten Forschende von Universität Basel und Kantonsspital Aarau nach einer Metaanalyse von über 6700 internationalen Daten von Patienten mit Atemwegsinfektionen in der Fachzeitschrift «The Lancet Infectious Diseases».

Procalcitonin ist die Vorstufe eines Schilddrüsenhormons, die bei Gesunden kaum oder gar nicht nachweisbar ist. Kommt es im Körper aber zu einer bakteriellen Entzündung, steigt der Stoff Procalcitonin im Blut plötzlich an. Diesen M...
Das Klima wird wesentlich vom globalen Kreislauf des Kohlenstoffs beeinflusst. Pflanzen entziehen durch Photosynthese klimaschädliches Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre und bauen dies in Biomasse ein, als Energie- und Rohstofflieferant für höhere Lebewesen. Doch wie viel atmosphärisches Kohlendioxid wird wo, wann und in welchen Ökosystemen umgesetzt? Diese Frage kann nun mit Hilfe des NASA-Satelliten OCO-2 sehr viel präziser und flächendeckender beantwortet werden. Eine Forschergruppe mit Beteiligung des Helmholtz-Zentrums Potsdam – GFZ und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie, Jena, nutzte hierfür die verbesserte Erfassung der solarinduzierten Chlorophyll-Fluoreszenz dur...
 Den Schadstoffausstoß von Kraftfahrzeugen zu verringern und strenge Abgasnormen gerecht zu werden, ist eine wesentliche Herausforderung in der Katalysatorentwicklung. Ein neues Katalysatorkonzept könnte helfen, auch beim Kaltstart von Motoren und im Stadtverkehr Abgase effizient nachzubehandeln und teures Edelmetall einzusparen. Es nutzt die Wechselwirkung zwischen Platin und dem Ceroxidträger, um die Katalyseaktivität durch kurzzeitige Änderungen in der Motorbetriebsweise zu kontrollieren, wie die Forscher nun im Fachjournal Angewandte Chemie berichten.

Platin wird aufgrund seiner guten katalytischen Eigenschaften vielfach in Fahrzeugkatalysatoren eingesetzt, derzeit betr...
Mit dem gesundheitsschädigenden Insektizid Fipronil kontaminierte Bruteier sorgten erst im Sommer 2017 europaweit für Aufsehen. Fipronil ist für die Behandlung von Tieren, die für die Lebensmittelerzeugung vorgesehen sind, gänzlich verboten. Die Eier wurden auch nicht direkt mit Firponil behandelt, sondern die von der Blutlaus befallenen Bruthennen – und diese übertrugen die toxische Substanz auf ihre Eier. Bruteier kommen aber auch auf legalem, standardisiertem Wege in Kontakt mit toxischen Substanzen: Zur Vorbeugung und Bekämpfung von Keimbefall ist die Behandlung von Bruteiern mit Formaldehyd langjährig gängige Praxis in europäischen Großbrütereien.

Die Eier – aussc...
Seite 8 von 61

Fortbildungen

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.