Ein HZB-Team hat erstmals mit Hilfe von Neutronenexperimenten präzise analysiert, wie und wo sich Nanopartikel aus Lithiumsulfid und Schwefel im Lauf der Ladezyklen an den Batterie-Elektroden abscheiden. Die Ergebnisse können dazu beitragen, die Lebensdauer von Lithium-Schwefel-Akkus zu erhöhen.

Lithium-Schwefel-Akkus gelten als vielversprechende Kandidaten für die nächste Generation von Energiespeichern. Sie besitzen eine theoretische gravimetrische Energiedichte, die fünfmal höher ist als die der derzeit besten Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Und sie funktionieren sogar bei Minusgraden bis -50 °C. Außerdem ist Schwefel preiswert und umweltfreundlich. Allerdings sinkt bislang m...
Wissenschaftler der Universität Münster untersuchen Zellen mit der Zweistrahl-Laser-Massenspektrometrie: Zellen sind die Grundbausteine des Lebens. Mit Hilfe von massenspektrometrischen Verfahren, kann die chemische Zusammensetzung von Zellen bestimmt werden. Wissenschaftler der WWU gelang es nun ein Verfahren zu entwickeln, durch das die räumliche Auflösung der bildgebenden „MALDI“-Massenspektrometrie auf rund ein tausendstel Millimeter verbessert wurde. Die Ergebnisse sind in „Nature Methods“ erschienen.

Zellen: die Grundbausteine des Lebens – als solche werden sie bereits seit der Erfindung des Lichtmikroskops im 17. Jahrhundert intensiv untersucht. Die Entwicklung vo...
Magnetisch schaltbare Materialien sind in der Computertechnik und bei der Speicherung von Daten von großer Bedeutung. Ein Team des Exzellenzclusters Ruhr Explores Solvation an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat jetzt ein neuartiges Molekül namens 3-methoxy-9-fluorenylidene entwickelt und hergestellt. Das Besondere daran: Seine magnetischen Eigenschaften lassen sich durch verschiedenfarbiges Licht steuern. Das könnte sich die Computerindustrie zunutze machen.

Vielfältiger Einsatz von magnetischen Materialien

Ohne Magnetismus geht in der Computertechnik nichts. So wird zum Beispiel der Informationsfluss vom Rechner zu magnetischen Speichermedien wie Festplatten dur...
In der Hochleistungselektronik basieren die Halbleiter auf dem Element Silizium – dabei wäre die Energieeffizienz von Siliziumkarbid deutlich höher. Was den Einsatz dieser Verbindung aus Silizium und Kohlenstoff noch behindert, zeigen Physiker der Universität Basel, des Paul-Scherrer-Instituts und der ABB in der Fachzeitschrift «Applied Physics Letters».

Der Energieverbrauch wächst weltweit, immer mehr wird auf elektrische Antriebe gesetzt und nachhaltige Energien wie Wind- und Solarenergie gewinnen an Bedeutung. Dabei wird der elektrische Strom oft weit weg vom Verbraucher erzeugt. Effiziente Verteilungs-und Transportsysteme sind daher ebenso unerlässlich wie Umspannungsstat...
Aufgrund der zunehmenden Relevanz und der hohen Nachfrage bietet die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) ab 1. September Akkreditierungen von Biobanken auf Basis der ISO 20387 an. Bislang war die Akkreditierung nur für spezifische Teile der Tätigkeit von Biobanken möglich.

Von den deutschen Biobanken wurde starkes Interesse an einer entsprechenden Akkreditierung signalisiert. Nun ist es ab Anfang September möglich, sich als Biobank gemäß ISO 20387 für den gesamten Prozess - von der Entnahme der Probe bis zur Verteilung der Materialen inklusive der assoziierten Daten - akkreditieren zu lassen. Bisher konnten Biobanken nur für spezifische Teile ihrer Tätigkeit akkreditiert w...
Die Umwandlung von Lichtenergie in eine Veränderung der Proteinstruktur spielt eine zentrale Rolle in vielen Bereichen des Lebens, zum Beispiel beim Sehen oder in der Photosynthese. Einem Forschungsteam des Fachbereichs Physik der Freien Universität Berlin ist es gelungen, mithilfe eines sogenannten Freie-Elektronen-Lasers und durch Femtosekunden-Lasersystemen die ersten Prozesse eines lichtaktiven Proteins zu untersuchen.

Die Experimente unter Leitung der Direktorin der Abteilung Biomolekulare Mechanismen am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, Prof. Dr. Ilme Schlichting, wurden maßgeblich von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Sonderforschungsbereichs „Pr...
In einer jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Translational Psychiatry veröffentlichten Studie untersuchten Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI) molekulare Mechanismen die an der Entstehung einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) beteiligt sind. Dafür suchten sie bei Menschen und Mäusen Veränderungen auf molekularer Ebene, die nach traumatischen Ereignissen auftreten. Sie konnten zeigen, dass traumatische Erlebnisse bei Menschen und Mäusen zu ähnlichen molekularen Veränderungen führen.

Eine PTBS ist eine psychische Erkrankung, die nach traumatischen Erfahrungen entstehen kann. Größere Aufmerksamkeit bekam diese Störung er...
Ein Team von Astronominnen und Astronomen unter der Leitung von AIP-Doktorand Engin Keles entdeckte das chemische Element Kalium in der Atmosphäre eines Exoplaneten erstmals mit hochauflösender Spektroskopie und mit überzeugend starkem Signal. Das Potsdam Echelle Polarimetric and Spectroscopic Instrument (PEPSI) am Large Binocular Telescope (LBT) in Arizona wurde zur Untersuchung der Atmosphäre auf dem jupiterähnlichen Exoplaneten HD189733b verwendet.

Die chemischen Elemente Natrium und Kalium werden schon seit den frühesten theoretischen Vorhersagen vor 20 Jahren vor allem in der Atmosphäre von „heißen Jupitern“ erwartet, einige tausend Kelvin heißen Gasplaneten, die eng...
Die Sonne ist die nachhaltigste Energiequelle auf unserem Planeten und lässt sich nutzen, um photochemische Reaktionen in Gang zu bringen. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellen Wissenschaftler einen breit anwendbaren, kostengünstigen Photo-Mikroreaktor vor. Er basiert auf „lumineszierenden Solarkonzentratoren“, die Photonen einfangen, umwandeln und der Reaktion zur Verfügung stellen. So gelang unter anderem die Synthese zweier Pharmaka.

Forschungen zur Nutzung des Sonnenlichts konzentrierten sich bisher vor allem auf Solarstrom, Solarthermie und Solarbrennstoffe, während die Sonnenlicht-getriebene Synthese von Chemikalien noch in den Kinderschuhen steckt. Lichtenergie k...
Strenge Hierarchie oder flexibles Arbeiten - Führungskräfte haben es in der Hand, wie es in ihrem Unternehmen läuft. Die Frage ist, in welcher Hand. Was die Beidhändigkeit bei der Unternehmensführung bedeutet, war eines von vielen Themen beim Forum Labor- und Qualitätsmanagement, das am 03. und 04 September in Mainz stattfand. Im Artikel der LABORPRAXIS erfahren Sie u.a., welche Fallstricke beim Arbeitszeitrecht lauern und wie Roboter im Labor der Zukunft helfen.


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