Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben das Eiweiss entdeckt, das natürliche embryonale Stammzellen befähigt, sämtliche Körperzellen zu bilden. Bei in Zellkulturen gezüchteten embryonalen Stammzellen ist dieses Alleskönnerpotenzial eingeschränkt. Dieses Wissen wollen die Wissenschaftler nutzen, um grosse Knochenbrüche mit Stammzellen zu behandeln.

Weil Stammzellen das Potenzial haben, sich in die verschiedenen Zelltypen des Körpers zu entwickeln, gelten sie als biologische Alleskönner. Doch für die Mehrzahl der Stammzellen greift diese Bezeichnung zu weit. So können erwachsene Stammzellen etwa bei Verletzungen zwar Zellen in ihrem Gew...
Das Antiklumpmittel Siliciumdioxid E551 wird seit 50 Jahren breit in der Nahrungsmittelindustrie verwendet und galt bisher als unbedenklich. Doch nun haben Wissenschaftler des Nationalen Forschungsprogramms "Chancen und Risiken von Nanomaterialien" entdeckt, dass diese Nanoteilchen das Immunsystem des Darms beeinflussen können.

Antiklumpmittel sorgen dafür, dass Trockennahrungsmittel wie etwa Fertigsuppen, Instant-Kaffee oder Würzpulver rieselfähig bleiben. Das aus Quarzsand gewonnene ultrafeine Pulver mit dem Namen "synthetisches amorphes Siliciumdioxid" und der Zulassungsnummer E551 wird seit einem halben Jahrhundert verwendet – und gilt als unbedenklich. "Bisher ging man davo...
Flüssiges Wasser existiert in zwei unterschiedlichen Varianten – zumindest bei sehr tiefen Temperaturen. Das zeigen Röntgenuntersuchungen bei DESY und am Argonne National Laboratory in den USA. Ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Stockholm stellt seine Entdeckung jetzt in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) vor.

Die Forscher um Anders Nilsson hatten sogenanntes amorphes Eis untersucht. Diese Glas-ähnliche Form von Wassereis ist bereits seit Jahrzehnten bekannt. Sie ist auf der Erde selten und kommt im Alltag nicht vor, das meiste Wassereis im Sonnensystem existiert jedoch in dieser amorphen Form. Statt in einem festen Krista...
Wissenschaftlern des Wilhelm-Ostwald-Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig ist es gelungen, entgegen allgemeiner chemischer Intuition, die Edelgase Krypton und Xenon in einer Gasphasenreaktion chemisch zu binden. Ihre Ergebnisse stellen die Forscher in der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des angesehenen Fachjournals "Angewandte Chemie" vor. Das Gesamtprojekt stand unter Federführung der Universität Bremen. Beteiligt waren zudem Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal und des US-amerikanischen Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) in Richland.

Die sogenannten Edelgase sind farb- und geruchlose, nicht brennbare Gase. S...
Schlechte Nachrichten für Weinbauern, die Glyphosat verwenden: Das Unkrautvertilgungsmittel kann sich negativ auf die Qualität des Mosts auswirken. Zu diesem Schluss sind Forscher der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen gekommen, die die Vergärung von Gewürztraminer-Trauben studiert haben.

Bis dato haben wissenschaftliche Untersuchungen der Auswirkungen von Glyphosat auf die Vergärung von Trauben gefehlt. Diese Lücke schließt nun eine Bozner Forschergruppe um Matteo Scampicchio, Professor für Lebensmitteltechnologie, und die Agrarchemiker Professor Stefano Cesco sowie Tanja Mimmo, von der die Idee zur Studie stammt und die sich um deren...
Nicht erst seit der UN-Konferenz zum Schutz der Ozeane anfangs Juni weiss man um die desaströsen Auswirkungen von Plastik auf die Weltmeere; Milliarden von Plastikteilen schwimmen in den Ozeanen. Hinlänglich bekannt sind auch deren Auswirkungen: Meerestiere verschlucken sie oder verfangen sich darin, um dann qualvoll zu verenden. Weniger bekannt sind dagegen die Folgen von kleinsten Plastikteilchen, so genannte Mikroplastik. Empa-Forscher haben nun begonnen zu untersuchen, wie und woraus Mikroplastik überhaupt erst entsteht.

Für Mikroplastik in unserem Abwasser sind vor allem zwei Faktoren verantwortlich: Einerseits enthalten viele Kosmetikartikel wie Zahnpasta, Cremes, Duschgels ...
Untitled Document Ohne Koks gibt es zwar keinen Hochofenprozess – aber Wasserstoff könnte in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen. An der TU Wien wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem man aus Biomasse auf umweltschonende Weise ein wasserstoffreiches Gas herstellen kann, das sich dann auf verschiedene Arten in der Eisen- und Stahlindustrie nutzen lässt. Gemeinsam wollen TU Wien und voestalpine nun an diesem Thema weiterforschen. Die langfristige Vision ist es erneuerbare Energieträger fest im Konzept eines integrierten Hüttenwerkes zu verankern.

Zwei Gasströme: Hier der Wasserstoff, ...
Für den Energiehaushalt der Zelle spielt das Enzym Adenylat-Kinase eine zentrale Rolle: Es beschleunigt den biochemischen Prozess, über den Energie für die Zelle gespeichert oder freigesetzt wird. Das Enzym wechselt beständig zwischen einer offenen und einer geschlossenen Form, es öffnet und schließt sich. In der geschlossenen Form ist die Adenylat-Kinase biochemisch besonders aktiv und kann „angedockte“ Moleküle, die es wie eine Muschelschale umschlossen hat – sogenannte Liganden –, in ihrer chemischen Reaktion beschleunigen. Forschern der Universität Konstanz und der schwedischen Umeå University gelang es nun, ein strukturelles Abbild des atomaren Aufbaus von dem Enzym in ...
Das menschliche Immunsystem besteht aus Millionen von einzelnen Zellen, die täglich im Knochenmark aus Vorläuferzellen produziert werden. Während ihrer Entwicklung expandieren die Immunzellen und differenzieren sich dann zu reifen Lymphozyten – Abwehrzellen, die Fremdstoffe erkennen und beseitigen. Abwechselnde Phasen zwischen Vermehrung und Differenzierung gibt es auch bei der Reifung der B-Lymphozyten, die in der Lage sind, Antikörper zu bilden. Wie der Schalter, der den Wechsel zwischen beiden Phasen steuert, bei B-Lymphozyten funktioniert, haben Forscherinnen und Forscher im Labor von Prof. Dr. Michael Reth nun ein Stück weiter aufgeklärt – und damit neue Erkenntnisse zur Entst...
Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft: Mit Solarstrom wird er hergestellt, in Brennstoffzellen lässt sich Elektrizität und Wärme daraus gewinnen. Empa-Forschern ist es nun gelungen, die Wanderung von Wasserstoff-Ionen in Kristallen zu entschlüsseln – ein wichtiger Schritt zu einer effizienteren Energieumwandlung in der Wasserstoffwirtschaft der Zukunft.

Bei elektrochemischen Energiespeichern und -wandlern wie Batterien und Brennstoffzellen spielen Elektronen und Ionen als Ladungsträger die Hauptrolle. Für Brennstoffzellen ist die Protonenleitfähigkeit entscheidend; Protonen, also positiv geladene Wasserstoff-Ionen, entstehen aus Wasserstoff, mit dem die Brennstoffze...
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