Feinstaubwerte auch im Jahr 2009 erhöht – Stickstoffdioxid-belastung über dem ab 2010 einzuhaltenden Grenzwert

Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Luftqualität des Jahres 2009 beurteilt. Die Auswertung beruht auf den vorläufigen Daten und ergibt folgendes Bild: An 55 Prozent der städtisch verkehrsnahen Luftmessstationen lagen im Jahr 2009 die Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) über dem ab dem 1.1.2010 einzuhaltenden Grenzwert von 40 Mikrogramm/Kubikmeter Luft (µg/m3).

„Die Stickstoffdioxidbelastung im Jahr 2009 war ähnlich hoch wie in den beid...

Eiweißstoffe (Proteine) sind die "Arbeitstiere" unter den Bio-Molekülen. Ob als Transportverhikel, Baumaterial, chemischer Katalysator, Informationsvermittler, Müllschlucker - es gibt kaum eine Aufgabe in der Zelle, an der sie nicht beteiligt wären. Dabei agieren sie fast immer in Teams aus vielen Partnern: in großen Proteinkomplexen. Je nachdem welche Arbeit gerade zu verrichten ist, kommen neue Partner hinzu und andere verlassen das Team. Identität, Konzentration und das Mengenverhältnis der interagierenden Partner eines Proteinkomplexes genau zu bestimmen, ist äußerst wichtig, um Zellfunktionen zu verstehen und um Krankheitsprozess...

Im Rahmen des Exzellenzclusters CliSAP am KlimaCampus der Universität Hamburg wird der Wladimir-Peter-Köppen-Preis für exzellente Klimawissenschaften ausgelobt. CliSAP (Integrated Climate System Analysis and Prediction) befasst sich mit aktuellen Fragen des Klimawandels und möglicher Änderungen im Klimasystem.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird für herausragende Promotionsarbeiten in der Klima- und Erdsystemforschung verliehen. Er wurde 2009 erstmals vergeben.

Nachwuchswissenschaftler aller Disziplinen aus dem deutschsprachigen Raum, deren Promotionsarbeit einen klaren Bezug zur K...

Ein lichtempfindliches Modul in einem Rhythmusgen ermöglicht Wirbeltieren, ihre inneren 24-Stunden-Uhren an den Wechsel von Tag und Nacht anzupassen. Zu diesem Ergebnis kam der KIT-Forscher Nicholas S. Foulkes, der die lichtgesteuerte Genexpression im Zebrafisch untersuchte.
Fast alle Lebewesen, vom Einzeller bis zum Säugetier, verfügen über innere Uhren, die wichtige biologische Prozesse rhythmisch steuern. Diese Rhythmen sind genetisch festgelegt, können aber von äußeren Faktoren beeinflusst werden. So nutzen die meisten Tierarten Licht als Signal, um ihre "circadianen", das heißt etwa 24-stündigen Rhythmen, an den Tag-Nacht-We...

Das zurzeit allgemein anerkannte Alter unseres Sonnensystems beträgt 4,567 Milliarden Jahre. Ermittelt wurde es 2002 von Forschern anhand des radioaktiven Zerfalls von Uran zu Blei, dem Goldstandard der Altersbestimmung in den Geo- und Planetenwissenschaften. Um diese radioaktive Uhr präzise anwenden zu können, muss man allerdings das Verhältnis der beiden langlebigen Uranisotope 238U/235U (die Uranisotopie) genau kennen. Bisher galt dieses Verhältnis als konstant. Nun haben Frankfurter Geowissenschaftler gemeinsam mit Kollegen von der Arizona State University gezeigt, dass es gerade in dem ältesten Material des Sonnensystems, den Meteoriten, erhebliche Varia...

Die Nukleation oder Neubildung von Partikeln in der Atmosphäre war bisher ein grosses Rätsel. Die Forschung ging bis vor kurzem davon aus, dass Schwefelsäure die zentrale Rolle für die Partikelbildung hat. Nur lieferten die Untersuchungen im Feld und im Labor bisher stets widersprüchliche Resultate: Im Labor waren wesentlich höhere Schwefelsäure-Konzentrationen notwendig als im Feld, damit eine Nukleation ablief. Nun haben die Forscher am Paul Scherrer Institut PSI in ihrer Smogkammer den Grund für diesen Widerspruch gefunden. Das wird die Klimaforschung einen entscheidenden Schritt weiterbringen.

Wolken haben entscheidenden Einfluss auf d...
Ethylen (Ethen, CH2=CH2) ist einer der wichtigsten Ausgangsstoffe für die chemische Industrie, vor allem für die Herstellung von Kunststoffen wie Polyethylen und Polystyrol. Ethylen wird derzeit durch Steamcracken von Erdölfraktionen hergestellt. Eine interessante Alternative könnte die Gewinnung von Ethylen aus Methan (CH4) darstellen. Denn während die Erdölvorräte langsam zur Neige gehen, ist Methan noch immer in riesigen Erdgas-Lagerstätten vorhanden. Das Problem: Die Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen in Methan sind nur sehr schwer zu spalten. Um den Methan-Kohlenstoff dazu zu bringen, Bindungen mit ihresgleichen einzugehen, sind daher extreme Bedin...
Das Biomolekül DNA, in der Natur verantwortlich für die Speicherung von Erbinformation, wird immer häufiger auch als Baustein in der Nanotechnologie verwendet. Ein erfolgreicher Ansatz zur Herstellung funktioneller Nanostrukturen aus DNA ist der Einbau von Metallionen in eine künstliche DNA-Doppelhelix, die als Gerüst dient. „Ordnet man auf diese Weise mehrere Metallionen direkt nebeneinander an, so entsteht ein Molekül, das quasi einen eindimensionalen Draht enthält", sagt Prof. Dr. Jens Müller vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie der WWU. Gemeinsam mit Forschern der Universität Zürich hat seine Arbeitsgruppe ...
Silizium ist das gängige Material in der Elektronik, egal, ob es um Handys, Solarzellen oder Computer geht. Drähte aus Silizium im Nanometer-Bereich haben ein großes Potential für eine völlig neue Chip-Architektur, doch muss man zuvor ihre elektrischen Eigenschaften noch genauer erforschen und verstehen. Forscher vom Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und vom Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) gelang es, den elektrischen Widerstand und den bislang unbekannten Stromfluss im Inneren von Silizium-Nanodrähten darzustellen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift NANO LETTERS erschienen.
Unzählige Silizium-Transistoren sind auf ei...
Im Forschungsvorhaben ETAMAX will ein Verbund aus Forschung, Energiewirtschaft und Industrie mit einem kombinierten, modularen Verfahren lignocellulosearme Abfall-Biomasse und Algenrestbiomasse vollständig zu Biogas umsetzen und gleichzeitig alle Stoffkreisläufe schließen. Als Fahrzeugkraftstoff aufgereinigt, soll das regenerative Biomethan eine kleine Flotte von Erdgas-Fahrzeugen antreiben.

Eine nachhaltige Alternative, die Abhängigkeit von knapper werdendem Erdöl und gleichzeitig den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid zu verringern, ist die Nutzung erneuerbarer Energien. Neben Wasser, Wind und Sonne spielt die Nutzung pflanzlicher Biomasse zur Gewinn...
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