Goethe aß das Teltower Rübchen mit Vorliebe. Ob das Universalgenie auch ein naturwissenschaftliches Interesse an ihm hatte, ist indes nicht überliefert. Iryna Smetanska wiederum ist die kulinarische Seite des Rübchens nicht besonders wichtig. Die Lebensmitteltechnologin hat ein Auge auf das kleine Gemüse geworfen, weil es vor Glucosinolaten nur so strotzt. In 100 Gramm Teltower Rübchen finden sich bis zu 800 Milligramm dieser Substanz.

Glucosinolate gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Das sind jene Stoffe, die für die Pflanze erst dann lebensnotwendig werden, wenn Feinde abzuwehren sind. Aber da seit Anfang der 1990er Jahre best...
Eine technologische Vision soll Wirklichkeit werden: Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Serbien, Italien und Griechenland wollen so genannte Metamaterialien mit negativem Brechungsindex (Negative Index Materials, NIM) für den sichtbaren Spektralbereich herstellen. An dem EU-Projekt mit dem Titel NIM_NIL sind auch Forscher des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften (ISAS) am Standort Berlin beteiligt. Als Experten für zerstörungsfreie optische Charakterisierung werden sie die optischen Eigenschaften der neuen Materialien analysieren.

Metamaterialien beflügeln seit Jahrzehnten die Phantasie von Wissenschaftlern, denn sie haben besond...
Eine noch junge, aber erfolgversprechende Methode hält weltweit Einzug in die Labore der Humangenetiker und der genetischen Epidemiologen: In genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) können die Forscher erkrankungsassoziierte Gene und ihre natürlich vorkommenden häufigen Varianten identifizieren, die in der Allgemeinbevölkerung das Erkrankungsrisiko für Volkskrankheiten erhöhen. Mit diesem Ansatz erforschten die Teams der LMU-Mediziner Dr. Stefan Kääb sowie Dr. Arne Pfeufer vom Klinikum rechts der Isar der TU München sowie Kollegen vom Helmholtz Zentrum München in internationaler Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus 48 Forschungszentren...
Effiziente und schnelle Energiespeicherung wird immer wichtiger, nicht erst seit der Einführung von Hybridautos. Leider dauert bei herkömmlichen Akkus der Lade- und Entladevorgang oft zu lang, während die in Hybridautos bereits verwendeten elektrochemischen Kondensatoren oft nicht genug Energie für lange Wege speichern können. Gießener Materialwissenschaftler sind jetzt womöglich einer neuen Generation von Energiespeichern auf der Spur, die sich durch eine hohe Leistungs- und Energiedichte sowie lange Lebensdauer auszeichnen. Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung der Forscher in der Fachzeitschrift „Nature Materials“ hervor.
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In 2010 finden wieder unsere kostenlosen Praxis-Seminare zur mikrowellenunterstützten Peptid-Synthese und zur Analyse von Peptiden statt. Dabei stellen wir die Vorteile der Peptid-Synthese mit Mikrowellenunterstützung in Theorie und Praxis vor. Darüber hinaus bietet dieses Seminar eine Plattform zum informativen Austausch.

Die Firma Varian Deutschland stellt neue Lösungen zum Aufreinigen der Peptide und zur Bestimmung der Peptide vor.

Seminartermine und Orte:
2. März 2010 Berlin
3. März 2010 Darmstadt
4. März 2010 Kamp-Lintfort (bei Duisburg)

Beginn ist jeweils um 8.30 Uhr und das Ende ist für ca. 15.00 U...
Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft: Ohne Ausstoß von CO2 und Schadstoffen lässt sich daraus Strom gewinnen. Die umweltfreundliche Herstellung ausreichender Mengen Wasserstoffs beschäftigt daher die Forschung seit langem. Als mikroskopisch kleine Fabrik steht dabei die Grünalge Chlamydomonas reinhardtii im Mittelpunkt, die unter Stress Wasserstoff bilden kann. Bochumer Biologen ist es jetzt gelungen, die dafür verantwortlichen Bestandteile der Alge zu isolieren und die Produktion ins Reagenzglas zu verlegen. „Dieses natürliche System erzeugt sechsmal so viel Wasserstoff wie ein halb-artifizielles, über das amerikanische Kollegen erst ...
Am 1. Januar 2010 hat die ESF-Nachwuchsforschergruppe "Diagnostika für Viruskrankheiten" ihre Arbeit aufgenommen. In diesem Projekt werden fünf bis sechs Hochschulabgänger für den Bedarf der industriellen Forschung auf dem Gebiet der Infektionsmedizin und -biologie in Sachsen vorbereitet.

Dazu erarbeiten sie neue diagnostische Fragestellungen bei eher vernachlässigten Viruskrankheiten in der Human- und Tiermedizin. Dabei handelt es sich um Infektionskrankheiten, bei denen die Zahl der Erkrankungsfälle bisher nur gering ist, die Infektionen auf eine Region begrenzt sind oder nur in wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern vorkommen so...
Riesenatome - in der Fachwelt als Rydbergatome bekannt - sind hochempfindliche Atome, bei denen ein Elektron den Kern nur schwach gebunden auf einer Bahn umkreist, die auf atomarer Skala riesige Ausmaße annimmt. Gegenüber "normalen" Atomen, die kleiner sind als ein zehntel Nanometer, sind sie über 100 Nanometer groß. Ihre Empfindlichkeit macht sie besonders interessant für quantenlogische Operationen, denn sie können sich über viele Mikrometer hinweg "spüren" und eignen sich deshalb als Schaltelemente für Quantenzustände. Andererseits scheint die Miniaturisierung solcher Quantenbauelemente durch die hohe Empfindlichkeit ...
Forscher des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) haben in Kooperation mit britischen Kollegen (aus Oxford, den Bristol Universities und dem Rutherford Appleton Laboratory) verborgene Symmetrieeigenschaften erstmals in fester Materie entdeckt. Die Kennzeichen, die den aus Kunst und Architektur bekannten Goldenen Schnitt ausmachen, haben die Forscher im atomaren Aufbau eines Kristalls aus Kobalt-Niobat gefunden. Das Forscherteam veröffentlicht die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Science vom 8. Januar.
Kobalt-Niobat ist ein magnetisches Material mit besonderen Eigenschaften. Es wird vor allem verwendet, um Quanteneigenschaften zu untersu...
Freiburger Forscher entdecken neuen Mechanismus der Genregulation – Veröffentlichung in CELL. - RNA-Moleküle sind die mobilen Boten der Gene. Sie tragen die Information zur Herstellung von Eiweißen von der DNA zu den Ribosomen. Neben diesen Boten-RNAs haben alle Lebewesen winzige RNA-Moleküle, sogenannte microRNAs, die die Boten-RNAs und damit die Proteinproduktion behindern können. Biologen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg um Privatdozent Wolfgang Frank und Professor Dr. Ralf Reski vom Lehrstuhl für Pflanzenbiotechnologie entdeckten nun, dass solche microRNAs auch direkt mit Genen in Kontakt treten und diese dadurch abschalten können. Ih...
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