IFW-Forscher machen Silizium thermisch isolierend und erschließen damit neue Anwendungs¬felder für das Lieblingsmaterial der Halbleiterindustrie. Damit wird Silizium auch interessant für die Kühlung von Halbleiterchips und für Mini-Generatoren, die die Prozesswärme in nutzbare elektrische Energie umwandeln.

Silizium ist das Kernmaterial der Mikroelektronik. Ohne Silizium hätten wir heute wohl weder preisgünstige und kompakte Computer noch das Internet. Ein wesentlicher Teil seines Erfolges verdankt Silizium seiner sehr guten Wärmeleitfähigkeit. Wärme, die durch den Stromfluss in den Chips entsteht, kann aufgrund dieser Ei...
Das Erbgut von Autismuspatienten zeigt häufig eine Reihe seltener genetischer Veränderungen. Viele Gene liegen in veränderter Kopienanzahl vor – sie sind vervielfältigt oder aber verloren gegangen. Einige der betroffenen Gene spielen auch bei anderen psychiatrischen Entwicklungsstörungen eine Rolle. Diese Ergebnisse veröffentlichte ein internationales Forschungskonsortium in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsjournals Nature. In Deutschland sind Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Goethe-Universität Frankfurt/Main beteiligt.
Das „Autism Genome Project“ ist ein Zusammenschluss von 120 Wissenschaftlern aus &...
Schnecken sind die Feinde eines jeden Gärtners: Was er in mühevoller Arbeit gesät und gepflegt hat, können sie über Nacht zunichte machen. Allerdings scheinen den Schnecken nicht alle Pflanzen gleichermaßen zu schmecken: Denn Moose meiden sie. Warum ist das so? Dieser Frage ging bereits Ende des 19. Jahrhunderts der Botaniker und Begründer der Chemischen Ökologie Ernst Stahl in Jena nach. Mehr als ein Jahrhundert später haben Chemiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena nun eine mögliche Antwort darauf gefunden: "Moose sind in der Lage, chemische Verbindungen aufzubauen, die sie vor Fressfeinden schützen", nennt Prof....
Umweltbundesamt, Brandschutzverband und Feuerwehren veröffentlichen Faltblatt zur umweltschonenden Verwendung
Feuerwehren retten, bergen, löschen, schützen. Oft auch die Umwelt. Besonders effektiv lassen sich Brände von Chemikalien, Treibstoffen oder Kunststoffen mit fluorhaltigen Löschschäumen bekämpfen. Das verhindert, dass giftige Verbrennungsprodukte entstehen.
Die in den Löschschäumen enthaltenen Chemikalien sind jedoch aus Umweltsicht nicht ohne: „Fluorhaltige Chemikalien sind extrem langlebig und werden über die Gewässer weltweit verbreitet. Einige Vertreter der Stoffgruppe haben zudem die Tendenz, sich im Kör...
Bei Prostatakrebs sind die zielgenaue Diagnose und die daran ausgerichtete Therapie für den Behandlungserfolg maßgebend. Hier arbeitet das BMBF geförderte Projekt MoBiGuide an einem neuen Qualitätsstandard: Molekularbiologische Techniken werden mit medizinischer Navigation und Bildgebung zu einem so genannten Theragnostik-Konzept verschmolzen. Patient und Urologe erhalten so anhand einer verbesserten präoperativen Kenntnislage mehr Klarheit. Gleichzeitig wird der Urologe während des Eingriffs unterstützt, indem er in Nachbarregionen der Prostata gezielter auf verbliebene Krebszellen molekularbiologisch prüfen und gegebenenfalls dort direkt nachoperier...
Seit ihrer Entdeckung Mitte der 1980er Jahre haben Fullerene Furore gemacht. Die winzigen Hohlkugeln aus 60 Kohlenstoffatomen, die wie Miniaturfußbälle aus Sechs- und Fünfringen aufgebaut sind, haben außergewöhnliche physikalische Eigenschaften. Inzwischen wurde eine ganze Reihe fullerenhaltiger Materialien entwickelt. Nun kommt eine neue Variante hinzu: Ein russisch-japanisches Team hat das erste Material aus zweidimensionalen Fulleren-Schichten hergestellt, das sich wie ein Metall verhält. Wie die Forscher in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, könnte diese neue Verbindungklasse den Weg zu neuartigen supraleitenden Materialien eröffnen.
Einem europäischen Forscher-Team ist es erstmals gelungen, Attosekunden-Laserpulse zur Beobachtung von Elektronen in Molekülen zu verwenden. Das berichtet das Fachblatt Nature in seiner Ausgabe vom 10. Juni 2010.

Um eine chemische Reaktion nicht nur beobachten, sondern wirklich verstehen zu können, müssen Wissenschaftler das Verhalten der Elektronen innerhalb von Molekülen kennen. Bislang war es technisch nicht möglich, Elektronen zu beobachten, weil sie sich unvorstellbar schnell bewegen. Nun ist dies einer Gruppe von europäischen Forschern mithilfe von Attosekunden-Laserpulsen gelungen.

Eine Attosekunde ist ein milliardstel einer mil...
PTB entwickelt Herriott-Zelle für die Gasanalyse weiter – für robuste und dennoch hochpräzise stationäre und mobile Messgeräte.
Ozon in der Atmosphäre, Dioxin am Unfallort, Prozessgase in der Vakuumtechnik –kleinste Mengen einzelner Gase können erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit, die Umwelt oder industrielle Prozesse haben. Sie können aber auch wichtige Hinweise in der industriellen Forschung und der Wissenschaft liefern. Gerardo José Padilla Viquez, Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), hat nun Herriott-Zellen, die bisher zur Gasanalyse eingesetzt werden, verbessert. Dadurch ergeben sich Vort...
Umweltbundesamt liefert aktuellen Hintergrundbericht
Berichten die Medien über gefährliche Chemikalien, fällt häufig der Name Bisphenol A. Immer wieder verunsichern Meldungen über diese Substanz Verbraucherinnen und Verbraucher. Was ist das für ein Stoff, wo kommt er vor, und wie hoch sind die Risiken für Mensch und Umwelt? In einem aktuellen Hintergrundpapier erläutert das Umweltbundesamt (UBA) die Risiken von Bisphenol A und zeigt Handlungsoptionen für die Zukunft auf. UBA-Präsident Jochen Flasbarth empfiehlt Herstellern und Nutzern der Chemikalie, vorsorglich schon heute alternative Stoffe einzusetzen und so Mensch und Umwelt zu sch&u...
Der Klimawandel hat bei einigen Pflanzenarten die Blütezeit verschoben. Dadurch ist die Koordination mit Bestäubern wie saisonal auftretenden Insekten gestört. Der Pflanzenbiologe Prof. Kentaro Shimizu von der Universität Zürich und seine japanischen Kollegen konnten nun zeigen, dass ein für die Blütezeit verantwortliches Gen als Gedächtnis fungiert. Dieses Gen registriert die Temperatur der letzten sechs Wochen und beeinflusst die pflanzliche Entwicklung entsprechend. Diese Erkenntnis ermöglicht es, das Blühverhalten der Pflanzen zu modellieren und mögliche Konsequenzen des Klimawandels auf pflanzliche Ökosysteme vorauszusagen.

Fortbildungen

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